Wer kennt sie nicht, die Besserwisser? Der Umgang mit solchen Typen kann schon mühsam und belastend werden.
Nicht selten sind diese Besserwisser sehr intelligente Menschen, aber mit geringer emotionaler Intelligenz.
Zu der Kategorie Besserwisser zähle ich jene Personen, die anderen ihr Wissen unbedingt auf unmissverständliche und in überheblicher Weise vermitteln müssen. Und dieses Wissen dann häufig auf eine Weise ausspielen, indem sie andere dabei bloß stellen.
Man kann sein „Mehrwissen“ auch weitergeben, ohne den anderen klein zu machen.
Menschen, die zum „Besserwisser“ tendieren, haben häufig ein geringes Selbstwertgefühl. Und daraus resultiert der Drang, sich anderen beweisen zu müssen.
Diese Menschen verstehen es meist geschickt, ein Gespräch in eine Richtung zu lenken, wo sie sich besonders gut auskennen und das natürlich genüsslich auskosten.
Auch eine Taktik dieser Typen: Wenn sie auf einem Gebiet selbst nicht firm sind und merken, dass dies beim Gegenüber ebenso der Fall ist, dann bringen sie Argumente derart überzeugend und dazu noch solche, die sich auf die Schnelle schwer widerlegen lassen.
Auch Narzissten neigen zur Besserwisserei. Sie suchen auch die Anerkennung und Bestätigung, indem sie mit ihrem Wissen prahlen.
Dann gibt es noch jene Sorte Besserwisser, die sich selbst ständig fordern und das Gleiche auch von anderen verlangen.
Aber es gibt ebenso Personen, die auf Gernegroß schalten, wenn sie sich von anderen „bedroht“ fühlen – beispielsweise ein alteingesessener Mitarbeiter durch einen neuen Kollegen.
Wie auch immer die Motive begründet sind, der Umgang mit solchen Menschen fällt nicht leicht. Im Grunde gibt es drei Strategien.
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