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Immer öfters taucht der Begriff Soft Skills auf, vor allem in Zusammenhang mit den Themen Bewerbung, Karriere etc. Auch in Stellenanzeigen ist mir der Begriff schon öfters untergekommen.
Mit Soft Skills („weiche Fähigkeiten“) bezeichnet man Fähigkeiten – z.B. eines Bewerbers – die nicht direkt messbar sind. Die aber ausschlaggebend dafür sein können, ob man in seinem Beruf erfolgreich ist oder eben nicht – unabhängig von der Erfahrung und fachlichen Qualifikation.
Beispiele für Soft Skills:
Nun gibt es bei den Soft Skills solche, die man sich aneignen kann und solche, die man entweder hat oder nicht hat. Dazu zählen z.B. Humor, Schlagfertigkeit, aber auch Kleidungsstil, Auftreten und ähnliche. Natürlich lassen sich auch hier noch ein paar Hebel ansetzen, aber eben schwer.
Die Hard Skills hingegen sind die fachlichen Kompetenzen, also das Fachwissen. Hard Skills eignet man sich durch die Ausbildung an. Sie sind üblicherweise auch messbar. Schon in der Schule werden Hard Skills durch Tests, Schularbeiten usw. „gemessen“.
Vor nicht allzu langer Zeit wurde das Hauptaugenmerk bei der beruflichen Qualifikation ausschließlich auf Hard Skills gelegt. Aber der Trend geht in die Richtung, dass heute mehr und mehr auch Soft Skills gefordert werden.
Vorlagen, Muster, Checklisten zum sofortigen Herunterladen:
Brief, Fax, Ordnerrücken, Gutschein, Einladung, Lebenslauf, Bücherliste und viele mehr.
Dieser Trend ist auch in den diversen Ausbildungen ersichtlich. Während es „früher“ fast ausschließlich Hard Skills-Fächer gab, findet man heute im Stundenplan auch Fächer wie Arbeitsorganisation, Rhetorik, Leadership.
Die Anforderungen im täglichen Berufsalltag sind heute recht breitgefächert – natürlich auch abhängig vom Beruf selbst und der Position.
Wenn Sie sich für eine Stelle bewerben, sind heute vor allem auch Soft Skills gefragt.
Aber auch schon viel früher sollte man seine „weichen Fähigkeiten“ kennen. Denn das ist oft ausschlaggebend dafür, ob man bei der Berufswahl die richtige Entscheidung trifft oder nicht. Die besten Voraussetzungen für Erfolg und Zufriedenheit im Beruf sind meiner Meinung nach eine gute Portion Hard Skills, Soft Skills und Begeisterung.
Nehmen wir an, ein Unternehmen hat eine Stelle ausgeschrieben. Nach dem Auswahlverfahren sind Sie und ein anderer Bewerber übrig geblieben. Sie beide sind von der fachlichen Kompetenz als gleichwertig einzustufen. Die fachliche Kompetenz wurde beim Auswahlverfahren durch diverse Tests festgestellt.
Was glauben Sie, wer nun die Stelle bekommt? Sie oder der andere Bewerber? Stimmt, so lässt sich das nicht sagen.
Nun wird für den Personalchef entscheidend sein, wer für den neuen Job die richtigen Soft Skills mitbringt. Diese können beim Bewerbungsgespräch gezielt „heraus gekitzelt“ werden.
Erst dann wird die Entscheidung fallen und zwar für den Bewerber, der bei den richtigen Soft Skills die Nase vorn hat.
Mein Tipp
Wenn Sie in naher Zukunft Ihren Job wechseln, sich beruflich verändern wollen, stellen Sie sich auch die Frage, welche Soft Skills neben den Hard Skills für den neuen Beruf erforderlich sind. Wenn Sie diese dann gezielt schulen (durch Seminare, Coaching…), haben Sie schon mal sehr gute Karten in der Hand. Und wenn Sie sich für einen Posten mit mehreren Interessenten bewerben, haben Sie nicht nur gute, sondern bessere Karten wie ein Großteil der Bewerber.
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