Hier erfahren Sie zwei effektive Methoden, die Sie beim Treffen von Entscheidungen helfen.

Entscheidungen treffen: Zwei effektive Methoden

Jeder von uns muss täglich Entscheidungen treffen. Der eine tut sich leicht damit, der andere schwerer. Eine Führungskraft muss täglich folgenschwere Entscheidungen für das Unternehmen treffen. Entscheidungsfreude in Kombination mit „Entscheidungsweisheit“ zeichnet eine starke Führungskraft neben anderen Faktoren aus.

Jeder von uns wird in seinem Leben viele Entscheidungen treffen, die sich später als falsch herausstellen. Oft hilft die Anwendung einer Methode, um eine richtige Entscheidung zu treffen.

Und zwei solcher Methoden stelle ich Ihnen nun vor.

Entscheidungen treffen mit der Für- und Wider-Methode

Steht man vor einer schweren Entscheidung, schwirren viele Gedanken in diesem Zusammenhang durch unseren Kopf. Hier gilt es erst mal, diese Gedanken zu ordnen. Mit geordneten Gedanken lassen sich Entscheidungen leichter treffen.

Nehmen Sie dafür ein Blatt Papier zur Hand. Notieren Sie ganz oben die Entscheidungsfrage (z.B. Soll ich das Jobangebot des Konkurrenzunternehmens annehmen?).

Teilen Sie dann das Blatt in zwei Spalten. Schreiben Sie zuerst alle Für-Argumente in eine Spalte. Dann – und erst dann alle Widerargumente.

Mein Tipp:

Zeigen Sie Ihre Für- und Wider-Liste einer vertrauten Person und bitten Sie diese um Ergänzung einiger Punkte. Am besten eine Person, die nicht direkt mit der Entscheidung betroffen ist. „Neutrale“ Personen sehen das Ganze objektiver.


Die Entscheidungs-Mind-Map

Hier handelt es sich um eine kleine Abwandlung einer Mind-Map. Ich schätze ja Mind-Maps an sich und so habe ich mal eine für einen Entscheidungsprozess versucht. Und siehe da, diese hat mir die Augen geöffnet und die Entscheidung fiel mir dann viel leichter.

Diese Methode ist vor allem dann gut geeignet, wenn bei Ihrer Entscheidungsfindung mehrere  Wege offen stehen.

Vielleicht gefällt Ihnen auch die Entscheidungs-Mind-Map.

  • Dafür schreiben Sie in der Mitte eines Blattes Ihre Entscheidungsfrage. Kreisen Sie diese ein.
  • Nun führen von diesem Zentrum Hauptäste weg, die die verschiedenen Entscheidungsmöglichkeiten bilden. Schreiben Sie über jeden Hauptast die mögliche Entscheidung.
  • Von jedem dieser Hauptäste zweigen jeweils zwei Nebenäste ab. Über einen Nebenast schreiben Sie „negative Folgen“, auf den anderen „positive Folgen“.
  • Vom Nebenast „negative Folgen“ laufen dann weitere Verzweigungen weg – eben so viele, wie Ihnen negative Folgen zu der Entscheidung auf dem Hauptast einfallen. Das gleiche gilt für die „positiven Folgen“.

So habe ich einen tollen Überblick über meinen Entscheidungsprozess und die eventuellen Folgen bekommen.  Dann habe ich noch einmal darüber geschlafen und habe das Ganze viel klarer gesehen. Die vorher vermeintliche schwere Entscheidung ist mir dann doch relativ leicht gefallen.

Probieren Sie beide Methoden. Wenn Ihnen eine liegt, so wird Ihnen das Treffen von Entscheidungen in Zukunft etwas leichter fallen.

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