Ich habe es selber schon erlebt. Mit der richtigen Einführung am ersten Tag im Unternehmen schafft man fruchtbaren Boden für eine gute zukünftige Zusammenarbeit.

Die Einarbeitung neuer Mitarbeiter – so machen Sie es richtig!

Ich habe es selber schon erlebt. Mit der richtigen Einführung am ersten Tag im Unternehmen schafft man fruchtbaren Boden für eine gute zukünftige Zusammenarbeit.

Stellen Sie sich Ihren ersten Arbeitstag in einem Unternehmen vor. Sie werden bei der Eingangstür gleich „abgefangen“ und direkt zu Ihrem neuen Arbeitsplatz gedrängt und mit einem Berg an Unterlagen und Aufgaben konfrontiert.

Wie würden Sie sich dabei fühlen? Die anfängliche Motivation würde sehr schnell in Frustration wechseln.

Sind Sie UnternehmerIn oder für die Einarbeitung neuer Mitarbeiter zuständig? Mit folgender Checkliste wird Ihnen die Einführung optimal gelingen.

In der folgenden Auflistung gehe ich von einer neuen Mitarbeiterin aus. Damit brauche ich nicht zwischen den Geschlechtern hin und herspringen, was das Schreiben erheblich erleichtert ;-)

  • Vor Antritt der neuen Arbeit muss die Mitarbeiterin darüber informiert sein, wann und wo sie hinkommen soll.
  • Sie wird vom Vorgesetzten persönlich begrüßt und herzlich willkommen geheißen. Das schafft einen angenehmen Start.
  • Schlagen Sie der neuen Mitarbeiterin gleich bei der Begrüßung vor, sich während der Einführung Notizen zu machen. Keiner kann sich alles merken. Vor allem am ersten Tag prasselt eine Flut an neuen Informationen auf einen nieder.
  • Ich habe selten erlebt, dass sich neue Mitarbeiter z.B. bei einem Rundgang Notizen machen. Wahrscheinlich auch deshalb, weil man nicht vergesslich wirken möchte.
    Machen Sie also den Vorschlag! Am besten, Sie stellen der Neuen hierfür gleich einen Block zur Verfügung. Das wird immer gerne angenommen.
  • Bei einem Rundgang im Unternehmen werden die Kollegen und die verschiedenen Ansprechpartner (bei mehreren Abteilungen) vorgestellt.
  • Stellen Sie der neuen Mitarbeiterin - wenn möglich - eine Mentorin zur Seite. Diese steht ihr vor allem in der Anfangszeit unterstützend zur Seite und ist die erste Anlaufstelle bei Problemen und Fragen. 
  • Der neuen Mitarbeiterin werden die Struktur des Unternehmens und die Kommunikationswege erläutert.
  • Sie wird in interne Regelungen eingewiesen (Qualitätsstandards, Arbeitszeiten, Rauchen, Urlaubsanträge, Krankmeldungen, Pausen…). Sie weiß dann Bescheid, was erwünscht ist und was nicht.
  • Sie weiß, wo sie was findet (Arbeitsmittel, Informationen, Anleitungen etc.).
  • Sie wird in die Arbeitsgeräte (Telefonanlage, PC, Kopierer, Faxgerät…) eingewiesen. Entsprechende Zugänge, Passwörter, E-Mail-Adresse stehen dafür natürlich bereit. Ja, und ein Schreibtisch sollte auch schon zur Verfügung stehen ;-)
  • Die erforderlichen Schlüssel bzw. die Zugangskarte wird übergeben.
  • Und erst dann bekommt sie die erste Aufgabenstellung zugeteilt.
  • Bei einem gemeinsamen Mittagessen können weitere, während der ersten Stunden, aufgetauchte Fragen beantwortet werden.

Wenn Sie diese Punkte beachten, wird die neue Mitarbeiterin mit Elan die Arbeit beginnen und sich nicht orientierungslos am Schreibtisch zurückziehen.

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