Erfahren Sie hier, wie Sie Top-Mitarbeiter finden und damit den Turbo für Ihren geschäftlichen Erfolg.

So finden Sie Top-Mitarbeiter

Jedes Unternehmen, das auf  „gute“ und motivierte Mitarbeiter zurückgreifen kann, kann sich glücklich schätzen! Solche Mitarbeiter sind der Erfolgsmotor. Wie man Mitarbeiter motiviert, habe ich schon in einem anderen Beitrag geschrieben.

Aber wie kommt man überhaupt zu guten Mitarbeitern?

Das ist gar nicht so einfach.

Gehen wir mal davon aus, Sie suchen einen neuen Mitarbeiter. Der Arbeitsmarkt lässt es zu, dass Sie auf mehrere Bewerber zurückgreifen können. Dann gehen Sie am besten so vor:

  • Klären Sie zuerst, welche Anforderungen und Qualifikationen der neue Mitarbeiter erfüllen soll. Mit welchen Situationen er zurecht kommen muss.
  • So ein Anforderungsprofil lässt sich oft leichter formulieren, wenn man sich die Frage stellt, welche Eigenschaften er nicht haben darf. Definieren Sie das Anforderungsprofil schriftlich.
  • Dabei dürfen nicht nur fachliche Qualifikationen berücksichtigt, sondern auch die menschliche Komponente darf nicht außer Acht gelassen werden. Ich habe nicht viel von einem Mitarbeiter, der fachlich zwar auf Zack ist, aber Streitereien, Intrigen und Konflikte schürt. Darunter leidet nicht nur das Arbeitsklima, sondern auch die Produktivität kann spürbar nachlassen. Je kleiner das Unternehmen, desto größer der „negative Einfluss“ eines einzelnen.
  • Erstellen Sie mit Hilfe des Anforderungsprofils eine Stellenanzeige. Je konkreter und detaillierter die Anzeige, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass Sie einen Top-Mitarbeiter finden. Damit vermeiden Sie auch, dass sich Hinz und Kunz bewirbt und Ihnen damit nur Arbeit macht.
  • Im nächsten Schritt leiten Sie anhand des Anforderungsprofils Fragen für ein Bewerbungsgespräch ab.  Wenn allen Bewerbern die gleichen Kernfragen gestellt werden, hat man schon mal gute Vergleichswerte.
  • Anhand der Bewerbungen können Sie häufig im Internet einiges über die Bewerber in Erfahrung bringen: frühere Arbeitgeber, Forenbeiträge, Vereine etc. Es ist schon erstaunlich, was so oft ans Tageslicht kommt. Hier sollte man aber vorsichtig sein und sich nicht vorab zu stark in der Meinungsbildung beeinflussen lassen.

Nun kommt es zum Bewerbungsgespräch:

  • Auch wenn der erste Eindruck manchmal täuschen kann. Aber wenn Ihnen ein Bewerber nicht gleich sympathisch ist, dann wird er das voraussichtlich auch später nie sein.
  • Stellen Sie die Bewerber ruhig vor eine herausfordernde Situation, eine nicht ganz so einfache Aufgabenstellung, die sich im Berufsalltag ergeben kann. Die Reaktion darauf kann schon einen ersten Eindruck verschaffen, ob der Bewerber die möglichen Anforderungen erfüllt.
  • Auch eine kurze Diskussion zu einem fachlichen Thema in Zusammenhang mit Ihrer Branche kann sehr aufschlussreich sein.
  • Stellen Sie ruhig auch mal ungewöhnliche Fragen, um mit den Antworten darauf einen Eindruck auf die Persönlichkeit zu bekommen. Auch die Antwort auf die Frage „Wie organisieren Sie Ihren Arbeitstag?“ lässt einige Rückschlüsse zu.
  • Vermeiden Sie Standardfragen wie „Was sind Ihre Stärken/Schwächen?“. Darauf hat sich so ziemlich jeder Bewerber eine Antwort zurecht gebastelt.
  • Beschwert sich ein Bewerber im Gespräch über seine vorgehende Firma, ohne danach gefragt zu werden oder äußert sich anderweitig über frühere Arbeitgeber, können Sie ihn gleich von der Liste streichen.
  • Optimal ist es, wenn jemand aus dem Team bzw. ein Mitarbeiter am Bewerbungsgespräch teilnimmt. Denn diese müssen in Zukunft zusammenarbeiten können. Es bringt nichts, wenn Ihnen ein Bewerber sympathisch ist, aber das Team mit ihm nicht kann.
  • Machen Sie sich zu jedem Bewerber Notizen. Nach dem Gespräch fassen Sie Ihren Eindruck am besten mit ein paar Worten zusammen.
  • Sortieren, filtern Sie, engen Sie den Kreis der potentiellen Mitarbeiter anhand Ihrer Aufzeichnungen ein. Lassen Sie sich dann beim Entscheidungsprozess eventuell unterstützen.

Wenn Sie diese Punkte beachten, werden Sie Top-Mitarbeiter finden. 

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