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Weil ich schon öfters nach dem genauen Inhalt meines Businessromans „Das Olivenbäumchen (Untertitel: Das Erfolgseinmaleins)“ gefragt wurde, hier eine kurze Zusammenfassung und ein Ausschnitt. Wurde ja mal Zeit, dass ich was veröffentliche ;-)
„Das Olivenbäumchen“ erzählt von Nino, ein in Florenz lebender Architekt. Er bekommt nach seinem Studium eine Anstellung in einem renommierten Architektenbüro.
Aufgrund seiner chaotischen Arbeitsweise und schlechten Organisation bekommt er große berufliche Probleme, die sich auch auf sein Privatleben auswirken. Mit Hilfe eines auf dem Flohmarkt erstandenen Büchleins (Das Erfolgs-Einmaleins), unterstützt durch die Ratschläge seines Großvaters und einer Arbeitskollegin, meistert Nino seine Schwierigkeiten.
Er erlebt, wie sich seine Lebensqualität verbessert. Genau wie der gepflanzte Olivenbaum wächst, erfährt auch Nino eine positive Entwicklung.

Und hier der versprochene Ausschnitt:
Vorlagen, Muster, Checklisten zum sofortigen Herunterladen:
Brief, Fax, Ordnerrücken, Gutschein, Einladung, Lebenslauf, Bücherliste und viele mehr.
Nino sah aus dem Zugfenster die vorbeifliegende Landschaft der Toskana, die er so liebte. Er genoss die eineinhalb Stunden Zugfahrt von Florenz nach Siena – genauso schnell waren die letzten Tage an ihm vorbeigerast. Endlich für ein paar Tage nach Hause. Weihnachten. Das monotone Rattern des Waggons über die Geleise und die freien Tage vor Augen ließen ihn nach langer Zeit mal wieder ein wenig entspannen.
Im halb wachen Dämmerzustand mit geschlossenen Augen sah er sich auf einer flauschig weichen Wolke faulenzen und die Sonne genießen, während er von der Wolke hinunter auf die grünen Wiesen und Felder blickte.
Mit einem Mal tauchte in seinen Gedanken Anna auf, das Bild der Wolkenreise verschwand abrupt. Der Schmerz über den Verlust ihrer Liebe saß tief. Er hoffte, dass er ihr vielleicht begegnen würde, da sie das Weihnachtsfest auch zu Hause verbrachte.
Seine Gedanken wanderten weiter zur Arbeit. Der Arbeitsalltag belastete ihn so sehr, dass er sich an nichts mehr wirklich erfreuen konnte. Sein ganzer Enthusiasmus und Elan, den er noch zu Arbeitsbeginn besaß, war in der Luft verpufft.
Luisa, die Projektleiterin, begeistert ihn allerdings, vor allem bewunderte er ihre Arbeitsweise. Sie war kompetent und arbeitete sehr effizient, hatte alles im Griff, wobei sie so schnell nichts aus der Ruhe bringen konnte.
Stress schien ihr ein Fremdwort zu sein, obwohl er wusste, was sie leistete. Sogar ihr großer Schreibtisch war immer aufgeräumt; alles schien dort seinen festen Platz zu haben, wie zu Beginn eines Schachspiels jede Figur ihr Feld besetzt. Nino hingegen stellte, was Arbeitsweise und Arbeitsorganisation betraf, das Gegenteil dar.
Der herzliche und warme Empfang seiner Eltern und die besinnliche Weihnachtsfeier im Kreise der Familie ließen ihn sogar für einige Stunden die Arbeit vergessen, aber umso mehr vermisste er es, solch schöne Momente mit Anna zu verbringen.
Nino machte sich mit dem Auto seines Vaters, einem metallic blauen Alfa 164, auf den Weg zu seinen Großeltern, die auf dem Land in der Nähe von Mensano lebten. Dort hatten sich seine Großeltern zusammen mit zwei anderen befreundeten älteren Paaren ein altes malerisch gelegenes großes Bauernhaus mit einem kleinen Weingarten und einem angrenzenden Olivenhain gekauft, das alle gemeinsam mit Liebe und Begeisterung betreuten.
Mit vereinten Kräften hatten sie dort Wohnungen für sich ausgebaut. „Unsere Alterswohngemeinschaft“, wie sein Großvater schmunzelnd das alte Bauernhaus immer zu nennen pflegte. Nino empfand diesen Platz hier als die perfekte Harmonie.
Er beschloss seinen Großvater Paolo um Rat zu fragen. Er war schließlich auch Architekt und hatte das Büro gegründet, das jetzt sein Vater erfolgreich weiterführte. Nino freute sich schon lange auf ein Wiedersehen.
Als sie gemeinsam den Hang zum kleinen Weingarten hochstiegen, legte Paolo die Hand auf Ninos Schulter: „Dich bedrückt doch etwas, Junge.“
Nino war bis dahin gar nicht bewusst, dass man ihm seine Probleme ansah.
„Wie geht’s dir in der neuen Arbeit, und wie geht es Anna?“
Punktgenau, dachte Nino.
Endlich hatten sie die alte knorrige Sitzbank unter der mächtigen Akazie erreicht. Sein Großvater liebte diesen Platz auf dem Hügel mit Blick auf seinen Weingarten. Und plötzlich brach alles aus Nino heraus.
Er berichtete von seiner Überforderung und dem Arbeitsdruck, dem er sich manchmal kaum gewachsen fühlte, von Herrn Moro, der einen gewissen Teil zu seiner Lage beitrug, von Luisa, der neuen Arbeitskollegin, deren Arbeitsweise und Kompetenz er bewunderte, und dass er es allen beweisen wollte, seinen Eltern, Moro und auch Anna. Die Trennung von ihr ließ er nicht unerwähnt, wie Leid es ihm tat, dass er sie so verletzt hatte, und wie sehr er sie vermisste.
Paolo hörte ihm zu, ohne ihn zu unterbrechen. Nachdem Nino alles losgeworden war, fühlte er sich erleichtert, als hätte er den schweren Brocken, den er jetzt schon eine Weile mit sich herumschleppte, kurz abstellen dürfen.
„Und was hast du unternommen, um deine Probleme zu lösen?“
„Ähh …“ Nino hatte mit dieser Frage nicht gerechnet und überlegte kurz. „Ich habe ständig versucht mit Anna zu sprechen, aber sie blockt ab und gibt mir nicht mal eine Chance mit ihr zu sprechen, oder sie lässt sich verleugnen.“
„Und was hast du wegen deiner Arbeit unternommen?“
In diesem Augenblick wurde ihm plötzlich klar, dass er eigentlich gar nichts getan hatte, um irgendetwas zu ändern.
Paolo sah ihn an und lächelte. „Viele Menschen neigen eher dazu, sich über ihre Situation zu beschweren, als etwas daran zu ändern. Liebe das, was du tust oder besitzt, wenn das nicht möglich ist, gib es auf oder ändere es, aber finde dich nicht damit ab!“
Nino schätzte an seinem Großvater die Klugheit, Offenheit und Lebenserfahrung, die er in sich vereinte.
„Also die Arbeit im Büro von Herrn Moro scheinst du ja nicht zu lieben. Du könntest sie aufgeben, was du aber offensichtlich auch nicht willst – also musst du etwas ändern.“
Und Schnitt – das war ein Kapitel aus meinem Buch „Das Olivenbäumchen“.
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