Erfahren Sie hier Tricks, wie Sie Ihre Visitenkarten unter die Leute bringen und damit viele potentielle Auftraggeber anziehen.

Visitenkarten: So bringen Sie die kleinen Werbeträger unter die Leute

Wie man eine Visitenkarte richtig gestaltet, damit Sie mit ihr einen guten Eindruck hinterlassen, habe ich in einem meiner letzten Beiträge geschrieben.

Nun bringt  es aber nicht viel, wenn man tolle Visitenkarten hat und diese in der Schreibtischlade versauern. Visitenkarten müssen unter die Leute! Und möglichst so, dass man sich an Sie erinnert!

Wie Sie das schaffen, erfahren Sie hier:

  1. Achten Sie darauf, dass Sie immer ausreichend Visitenkarten dabei haben. Ich habe mir ein Karten-Etui zugelegt – eine nützliche Sache. Damit schützen Sie Ihre Visitenkarten und sind vor geknickten oder sonstwie ramponierten Karten gefeit. Und dann geht’s ans Verteilen.
  2. Sorgen Sie dafür, dass Ihre Karte schon bei der Überreichung zur Kenntnis genommen wird. Während es in Japan ein richtiges Überreichungs-Ritual gibt, ist es bei uns im europäischen Raum nicht üblich, dass man die überreichte Karte eingehend studiert. Damit Ihre Karte trotzdem zu Kenntnis genommen wird, machen Sie den Empfänger auf besondere Inhalte Ihrer Karte aufmerksam. Und wenn Sie nur darauf hinweisen, dass Sie neu gestaltete Visitenkarten haben.
  3. Auch sehr wirksam in Bezug auf Erinnerungswert ist ein handschriftlicher Vermerk auf der Karte. Möglichkeiten dazu ergeben sich oft aus dem Gespräch heraus. Beispiele für solche handschriftlichen Notizen: Empfehlungen (Buch, Website, Artikel etc.), wann Sie am besten telefonisch erreichbar sind, ein vereinbarter Termin.  Ideal für solche handschriftlichen Notizen ist die Karten-Rückseite. Mit einem Pfeil auf der Vorderseite weisen Sie zusätzlich auf die Rückseite.  Wenn Ihre Website einen besonderen Nutzen für den Gesprächspartner bietet, heben Sie die Webadresse z.B. durch Unterstreichen hervor.
    Und wenn es eine besonders wertvolle Information ist, dann verschwindet Ihre Karte mit Sicherheit nicht gleich im „Nirwana“.
  4. Nichts ist so wichtig für einen Selbstständigen wie Mundpropaganda. Aber nicht nur für Selbstständige. Können Sie auf einige zufriedene oder gar begeisterte Kunden zurückgreifen? Wenn ja, sehr gut! Dann übergeben Sie denen doch ein paar Visitenkartenexemplare.  Wahrscheinlich sind die gerne bereit, Ihre Visitenkarte weiterzugeben, wenn man in einem Gespräch auf Sie und Ihre Leistung kommt. Ich empfehle auch gerne Firmen weiter, mit deren Leistung ich sehr zufrieden bin oder wenn ich einen diesbezüglichen Tipp bekomme. Wenn ich dann auch von der Leistung der empfohlenen Firma begeistert bin, werde ich denjenigen, der sie mir empfohlen hat, immer dankbar sein.
  5. Heute gibt es auch schon Treffen, wo Visitenkarten getauscht werden. Auch hier können sich neue Wege auftun.  Aber die Übergabe sollte schon auch ein wenig mit Bedacht erfolgen. Ein Musikprofessor wird mit einer Visitenkarte eines Kraftanlagenbauers nicht viel anfangen können. Was wird er dann wohl mit meiner wertvollen Karte machen?
  6. Überlegen Sie, wo Sie einige Exemplare Ihrer Visitenkarten platzieren können. An welchen Orten tummelt sich Ihre Zielgruppe. Haben Sie solche strategisch günstige Orte herausgefunden, platzieren Sie dort – wenn möglich – einige Kartenexemplare. Ideal wäre es, wenn Sie einen Bekannten an solchen strategisch wertvollen Orten haben.  Solche Orte können sein: Behörden, Organisationen, Messen, Ausstellungen etc.

Sicher fallen Ihnen noch weitere Möglichkeiten ein, Ihre Visitenkarten unter die Leute zu bringen und damit Aufträge an Land zu ziehen.

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