Täglich tauchen Ideen auf – sie kommen und sind meist auch schon wieder weg. Schon so oft hatte ich eine wirklich gute Idee und ich war mir sicher, sie nicht zu vergessen. Aber kurz abgelenkt oder in Hektik – husch, und weg war sie und mit ihr das ungenutzte Potential.
Es geht aber nicht nur darum, Ideen festzuhalten, sondern sie auch zu ordnen, eine gewisse Systematik reinzubringen. Erst dann werden die Ideen Früchte tragen.
Heute stelle ich Helfer vor, die Ihnen dabei helfen:
Ideen haben es so an sich: sie kommen an den „unmöglichsten“ Orten und zu den seltsamsten Zeitpunkten – z.B. wache ich gelegentlich mitten in der Nacht auf und habe eine Idee, wie ich etwas umsetzen kann, worüber ich mir schon länger Gedanken gemacht habe.
Nun ist es wichtig, dass man für solche Ideenmomente gerüstet ist, damit die Ideen nicht gleich wieder verpuffen. Bewährt haben sich:
Diese Werkzeuge dienen aber nur als „Zwischenspeicher“, damit die Idee nicht verloren geht. Zum Ordnen sind sie eher ungeeignet.
Haben Sie sich für ein Helferlein entschieden, gewöhnen Sie sich an, jede Idee damit festzuhalten. Nur ein paar Stichworte – das reicht meist vollkommen.
Im nächsten Schritt geht es darum, die gesammelten Ideen zu ordnen, eine Systematik reinzubringen. Auch dafür gibt es mehrere Möglichkeiten:
Hierfür eignet sich am besten ein fest gebundenes Notizbuch oder eine Mappe mit Trennblättern. Eine Mappe hat den Vorteil, dass Sie diese beliebig mit Blättern und Registern ergänzen können. Damit sind Sie voll flexibel.
Nun können Sie in Ihrem Ideenbuch bzw. –mappe alle zusammengehörige Ideen in einem Register „ablegen“. So bringen Sie Ordnung in Ihre Ideen und haben damit einen besseren Überblick.
Bei einem guten Diktiergerät – was ja nicht ganz billig ist – können Sie eigene Ordner anlegen und so die Ideen nach Themen ordnen. Ich habe das Diktiergerät auch mal zum Ordnen meiner Ideen genutzt. Aber ich bin davon gleich wieder abgekommen, und zwar aus folgenden Gründen:
Deshalb ist ein Diktiergerät für solche Zwecke ungeeignet. Aber als „Zwischenspeicher“ ist es hervorragend nutzbar, weil sehr handlich und deshalb überall mitnehmbar. Die mit dem Diktiergerät festgehaltenen Ideen werden dann z.B. im Ideenbuch gesammelt und geordnet.
Auch eine Software bietet eine gute Möglichkeit, Ideen zu sammeln und zu ordnen. Hier gibt es verschiedene sehr nützliche Programme. Ein sehr empfehlenswertes ist der Notesbrowser. Aber es gibt auch zahlreiche andere Ideenmanagement-Software.
Oder ganz simpel z.B. mit einer Excel-Datei oder Word-Datei.
Als Zwischenspeicher für meine Ideen nutze ich mein Handy. Dieses hat eine Aufnahmefunktion. Wenn ich eine Idee habe, so spreche ich diese gleich in Stichworten auf mein Handy.
So etwa einmal in der Woche übertrage ich meine Ideen in meine Ideen-Datei. Hierfür habe ich eine Excel-Datei angelegt. Diese besteht aus mehreren Tabellenblättern, die ich nach verschiedenen Themen benannt habe. Entsprechend dem zugehörigen Thema tippe ich meine Ideen ein. Mittlerweile ist diese Datei sehr umfangreich. Aber das ist kein Problem. Zum einen behalte ich die Übersicht durch die Unterteilung in den verschiedenen Themen. Zum anderen kann ich mit der Suchfunktion die gesamte Datei durchforsten. Auch verschiedene Farben nutze ich für die Übersicht.
Finden Sie Ihren „Zwischenspeicher“ und Ihren Werkzeug zum Ordnen Ihrer Ideen, und Sie werden staunen, was sich daraus alles entwickeln kann.
Lassen Sie Ihre Ideen und Einsichten gedeihen. Nehmen Sie Ihr Ideenbuch in die Hand und blättern Sie darin. Denken Sie über Ihre Einfälle nach. Nehmen Sie sie unter die Lupe.
Verknüpfen Sie sie mit anderen Ideen, die Ihnen zum Thema kommen. Lesen Sie alles, was mit Ihrer Idee zu tun hat. Recherchieren Sie. Dann – wenn die Zeit reif ist – setzen Sie Ihre Ideen um:
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