Mitarbeiter führen ist eine Kunst. Dass die Mitarbeiter neben anderen Faktoren einen wesentlichen Einfluss auf den Erfolg bzw. Misserfolg eines Unternehmens haben, wird wohl kaum jemand bestreiten. Je kleiner das Unternehmen, desto größer der Einfluss des Einzelnen, natürlich auch abhängig von der Position bzw. Verantwortung im Unternehmen.
Demotivierte Mitarbeiter sind wie Bremsklötze beim Erreichen der Unternehmensziele. Nun ist es alles andere als einfach, Mitarbeiter zu motivieren. Leichter fällt es, sie zu demotivieren. Wie das mit Sicherheit gelingt habe ich in den folgenden – nicht ganz so ernst gemeinten – Tipps aufgelistet.
Lob und Anerkennung demotivieren Mitarbeiter. Am besten nie loben! Damit wird in ihnen das Bedürfnis aufrecht erhalten, das Bestmögliche zu leisten, um vielleicht doch einmal ein Lob zu erhaschen.
Zu viel Anerkennung macht Mitarbeiter überheblich und faul!
Mitarbeiter bringen dann die höchste Leistung, wenn sie permanenten Druck ausgesetzt sind. Je mehr Sie Druck ausüben, desto schneller werden Sie die gewünschten Ergebnisse erhalten.
Mitarbeiter können mit Verantwortung nicht umgehen. Deshalb erst gar nicht abgeben. Nicht umsonst gibt es Führungskräfte und einfache Mitarbeiter.
Vielen sind folgende zwei Regeln schon bekannt. Diese sollten auch in Ihrem Unternehmen ihre Gültigkeit haben und von den Mitarbeitern unbedingt beachtet werden:
Dulden Sie keinen Widerspruch, keine andere Meinung! Damit wird nur Ihre Autorität als Führungskraft untergraben.
Warum eine Entscheidung seitens der Führungsebene getroffen wurde, geht Mitarbeiter nichts an. Sie haben sich gefälligst danach zu richten und müssen über die Gründe nicht Bescheid wissen. Eine offene Kommunikation hat vielleicht in einer Partnerschaft ihr Gutes, aber in einem Unternehmen keine Berechtigung.
Auch wenn es zu Konflikten zwischen Mitarbeitern kommt, nicht einmischen! Die sollen das für sich klären. Jede Einmischung wird ohnehin als Eingriff in die Privatsphäre wahrgenommen – also bleiben lassen.
Und seien Sie sich bewusst: Sie müssen diese nicht einhalten! Die Gründe für die Nichteinhaltung sind meist ohnehin für den einfachen Mitarbeiter nicht nachvollziehbar. Er kann sie aufgrund der geringeren Kompetenz auch nicht verstehen.
Begeht ein Mitarbeiter einen Fehler, müssen Sie laut werden! Nur so verleihen Sie Ihrer Autorität Ausdruck und die Wahrscheinlichkeit der Wiederholung des Fehlers wird minimiert.
Es ist ein weitverbreiteter Irrglaube, dass Mitarbeiter sich weiterbilden und -entwickeln wollen. Das kostet nur Geld und bei entsprechenden in Anspruch genommenen Möglichkeiten dauert es nicht lange, bis der Mitarbeiter in ein anderes Unternehmen wechselt. Jede in dieser Hinsicht getätigte Investition bringt – wenn überhaupt - nur dem Mitarbeiter etwas. Deshalb gilt es, alle derartigen Ambitionen zu unterbinden bzw. erst gar keine Möglichkeiten anzubieten.
Jeder Mitarbeiter soll froh sein, in Ihrem Unternehmen arbeiten zu dürfen. Vor allem beim heutigen Arbeitsmarkt, wo freie Stellen schon langsam zur Rarität zählen. Der Mitarbeiter ist Ihnen zu Dank verpflichtet und nicht umgekehrt! Das sollten Sie unbedingt auch so kommunizieren!
So, jetzt genug der Ironie :-)
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