Tun Sie sich schwer mit dem Entspannen und mit dem Abschalten? Hier erfahren Sie, wie Sie Entspannung wieder lernen können.

Auch Entspannung will gelernt sein

Heute ist es teilweise sogar „in“, Stress zu haben. Wer Stress hat, arbeitet und ist in seinem Beruf gefragt - so der vermittelte Eindruck. Aber Stress, vor allem über einen längeren Zeitraum, wirkt sich nicht nur negativ auf die Gesundheit aus, sondern vermindert auch die Lebensqualität.

Wer unter Stress steht, steht unter Spannung. Und genau dann ist es wichtig, sich Momente der ENTspannung zu gönnen. Aber vielen von uns fällt es schwer, wieder runter zu kommen, zu entspannen.

Deshalb auch mein gewählter Titel. Vielfach muss sich Entspannung wieder beibringen, weil man es aufgrund der permanenten Anspannung „verlernt“ hat.

  • Schritt für Schritt zu mehr Entspannung
    Wenn auch Sie wieder zu Entspannung, zur Ruhe kommen wollen, gehen Sie am besten so vor:
  • Bewusst machen
    Zuerst geht es darum, dass Sie sich bewusst machen, was genau Stress bei Ihnen auslöst. Was die Ursachen sind, dass Sie schon lange nicht mehr richtig entspannt waren. Notieren Sie alle Stressfaktoren, die Ihnen in den Sinn kommen.
    Werfen Sie dann mal einen Blick auf diese Liste. Dieser Schreibprozess holt die Stressursachen häufig erst ins Bewusstsein. Meist ist uns zwar bewusst, wie sehr wir unter Anspannung stehen, aber was diese verursacht – und das sind üblicherweise mehr als eine Ursache – ist uns selten auf Anhieb klar.
  • Wann und wo fühlen Sie sich entspannt?
    Und weiter geht’s mit dem Bewusstmachungsprozess. Rufen Sie sich ins Gedächtnis, wann Sie das letzte Mal so richtig entspannt waren. Wo finden Sie Entspannung? Wo und wann können Sie am besten abschalten, finden Sie Ruhe? Alles, was Ihnen dazu einfällt, wieder auf einem Blatt notieren.
  • Planen Sie Entspannungstermine
    Nun, da Ihnen bewusst ist, wie, wann und wo Sie Entspannung finden, geht es darum, sich hierfür Zeit zu nehmen. Planen Sie regelmäßig Entspannungstermine. Genau so, wie Sie einen geschäftlichen Termin im Kalender eintragen und sich danach halten, fixieren Sie in Ihrem Kalender einen Termin für Ihre Entspannung. Setzen Sie auch genau fest, wie Sie diesen Termin nutzen.
  • Keine Ausrede gelten lassen
    Keine Zeit für Entspannung gilt nicht! Es lässt sich immer Zeit finden, und wenn es täglich nur eine Viertelstunde ist, ist das auch schon viel wert. Eine Viertelstunde lässt sich immer irgendwo abzwacken.
  • Übung macht den Meister
    Dieses Sprichwort gilt auch beim Entspannen. Auch wenn Sie sich vielleicht am Anfang schwer tun mit dem Entspannen, regelmäßig durchgeführt fällt es von Mal zu Mal leichter. Fangen Sie klein an. Und werfen Sie nicht gleich die Flinte ins Korn, wenn es nicht sofort klappt.
  • Entspannung als Gewohnheit
    Machen Sie sich Entspannung zur Gewohnheit. Wenn man etwas regelmäßig und gerne macht, dann wird es mit der Zeit in Fleisch und Blut übergehen und zur Gewohnheit werden. Regelmäßige Entspannung ist eine wertvolle Gewohnheit, die wesentlich zu Ihrem Wohlbefinden beiträgt.

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