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Aufgaben delegieren ist eine Kunst, die jede Führungskraft beherrschen sollte.
Nicht jeder hat die Möglichkeit, Aufgaben zu delegieren – also an andere Personen weiter zu übertragen – weil es z.B. die Position im Unternehmen nicht erlaubt, oder wenn man ein Einzelunternehmer ist, also sein eigener Chef ohne Mitarbeiter.
Aber wer die Möglichkeit hat, Aufgaben zu delegieren, sollte diese auch nutzen. Denn es ist ja so: Jeder hat nur eine begrenzte tägliche Arbeitszeit zur Verfügung. Wenn man sich entlasten will, so gibt es im Grunde nur zwei Möglichkeiten:
Man darf aber auch nicht den Fehler machen, dass man den erforderlichen Zeitaufwand des Mitarbeiters für die Erledigung der Aufgabe mit dem eigenen vergleicht. Meist schließt dabei der Mitarbeiter schlechter ab. Aber der Stundensatz des Mitarbeiters ist auch ein ganz anderer, als jener eines Vorgesetzten. Und dann sieht die Rechnung schon wieder etwas anders aus.
Auch wenn ich mich wiederhole: Wenn Sie die Möglichkeit haben, Aufgaben zu delegieren, dann nutzen Sie diese!
In meinen Zeitmanagement-Kursen waren öfters Teilnehmer, die zwar die Möglichkeit in Ihrem Unternehmen hatten, aber sie nicht nutzen wollten. Und wenn ich dann nachgefragt habe, wieso das so ist, wurden meist die gleichen Gründe genannt:
Vorlagen, Muster, Checklisten zum sofortigen Herunterladen:
Brief, Fax, Ordnerrücken, Gutschein, Einladung, Lebenslauf, Bücherliste und viele mehr.
Diese und ähnliche Gründe werden genannt.
Natürlich ist es auch von den Mitarbeitern abhängig, also wem man eine Aufgabe überträgt. Einem verlässlichen und kompetenten Mitarbeiter überträgt man gerne Aufgaben mit der Gewissheit, dass diese auch zur Zufriedenheit erledigt werden.
Aber zum Delegieren gehören immer zwei dazu. Die eine Seite, die die Aufgaben „richtig“ delegiert, die andere Seite, die die Aufgabe „richtig“ erledigt.
Das Delegieren ist ein Lernprozess, für beide Seiten. Es dauert oft eine ganze Weile, bis man ein eingespieltes „Delegations-Team“ ist.
Wie man richtig und am effektivsten delegiert, habe ich bereits hier beschrieben.
Wie schaut es bei Ihnen mit dem Delegieren aus?
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