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Intrigen sind Gift für ein gutes Betriebsklima. Sie können einem das (Arbeits)Leben schwer machen. Sehr häufig sind Intrigen auch mit ein Grund, dass Personen kündigen.
Da kann einem die Arbeit noch so gut gefallen, wenn man sich aber täglich mit Kleinkriegen im Büro auseinander setzen muss, ist das auf Dauer stark belastend.
Da kann es einem schon am Morgen den Magen zusammenziehen, wenn man an den bevorstehenden Arbeitstag und die zu erwartenden Angriffe denkt.
Dabei handelt es sich bei Intrigen meist nicht um direkte Angriffe, sondern um hinterhältige Aktionen. Da verschwinden mal Unterlagen, Unwahrheiten und Gerüchte machen die Runde, Fehler werden einem untergeschoben etc.
Solche Kleinkriege – nicht nur im Büro – sind belastend und erzeugen Stress. Das über einen längeren Zeitraum hinweg kann sogar gesundheitliche Folgen haben.
Neid, Eifersucht und krankhafter Ehrgeiz ist der beste Boden für Intrigen.
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Das Ziel eines Intriganten ist es, eine andere Person zu schädigen, auf welche Weise auch immer. Ein „guter“ Intrigant achtet darauf, dass man ihm nichts vorwerfen kann oder auch darauf, dass der Geschädigte gar nicht mitbekommt, wer da gegen ihn intrigiert.
Aber wie geht man als Betroffener am effektivsten gegen Intrigen vor?
Dokumentieren
Dokumentieren Sie jeden Vorfall - auch wenn Sie (noch) nicht wissen, wer Ihnen da Steine in den Weg legt. Notieren Sie in einem eigens dafür genutzten Block alles mit Datum und auch Uhrzeit.
Suchen Sie Unterstützer
Wenn Sie auf Personen zurückgreifen können, die Ihnen die Vorfälle bezeugen können, stärkt Ihnen das den Rücken. Diese werden auch im Notizblock zu jedem Vorfall notiert.
Suchen Sie das Gespräch
Intrigen-Opfer sind oft Personen, von denen der Intrigant nicht viel Gegenwehr erwartet. Wehren Sie sich! Stellen Sie die Person zur Rede. Das erste Gespräch sollte unter vier Augen statt finden. Versuchen Sie ruhig und sachlich zu bleiben und bringen Sie Fakten auf den Tisch.
Sollte das Vier-Augen-Gespräch keine Wirkung zeigen, konfrontieren Sie den Intriganten ruhig vor anderen Personen.
Der Weg zum Vorgesetzten
Haben die Gespräche zwischen den beteiligten Personen nichts gebracht, ist der nächste Schritt der Weg zum Betriebsrat – oder wenn es einen solchen nicht gibt – direkt zum Vorgesetzten. Ihre Aufzeichnungen und Zeugen werden Ihnen dann eine große Hilfe sein.
Haben Sie Erfahrungen mit Intrigen im Büro und haben Sie auch eine Lösung gefunden?
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