Hier erfahren Sie, mit welchem "Kraut" Sie das Aufschieben bekämpfen.

Ein Kraut gegen das Aufschieben

Wohl die meisten von uns neigen dazu, gewisse Dinge oder Aktivitäten auf die lange Bank zu schieben. Je unangenehmer, desto eher schiebt man diese Dinge auf.

Aber diese Aufgaben, die man vor sich herschiebt, sind auch eine Belastung, erzeugen Stress – oft auch unbewusst. Immer wieder huschen Gedanken dieser aufgeschobenen Aufgaben durch unser Gehirn. Auch wenn diese Gedanken nur für ein paar Sekunden auftauchen – aber meist dauern sie ohnehin länger – es sind negative Gedanken. Und jeder negative ist einer zu viel.

Aber was macht man gegen diese Aufschieberitis?

Vielleicht sind Sie der Meinung, dass gegen diese „Krankheit“ kein Kraut gewachsen ist. So ist es aber nicht. Es gibt ein paar recht effektive Tricks, die uns helfen, Aufgaben, die man gerne aufschiebt, beim Schopf zu packen.

Ein solches „Kraut“ gegen die Aufschieberitis stelle ich Ihnen heute vor: der Aktions-Tag – oder auch Todo-Tag.

Reservieren Sie jede Woche einen Tag, an dem Sie aufgeschobene Aufgaben abarbeiten. Abhängig davon, wie stark Sie an „Aufschieberitis“ leiden, können Sie das Intervall zwischen den Aktions-Tagen reduzieren oder ausdehnen. Viele kommen auch mit einem Aktions-Tag im Monat aus. Und es muss natürlich auch kein ganzer Tag sein, sondern einfach ein Tag, an dem Sie sich Zeit für das Abarbeiten von aufgeschobenen Aufgaben reservieren.

Der Aktions-Tag

So ein Aktions-Tag ist natürlich nicht für dringende Aufgaben geeignet. Aber viele Aufgaben werden meist ohnehin erst dadurch dringlich, weil man sie schon eine Weile aufgeschoben hat. Gehen Sie am besten so vor:

Meine kostenlosen Downloads für Sie!

Vorlagen, Muster, Checklisten zum sofortigen Herunterladen:

Brief, Fax, Ordnerrücken, Gutschein, Einladung, Lebenslauf, Bücherliste und viele mehr.

Klicken Sie hier, um zur Übersicht zu gelangen!

  1. Notieren Sie sich auf einem Blatt alle Aufgaben, die Sie am Aktions-Tag erledigen wollen. Das Niederschreiben ist wichtig. Zum einen vergessen Sie nicht, was Sie alles vorhaben und zu anderen ist es einfach ein herrliches Gefühl, wenn man etwas Erledigtes von der Liste streichen kann.
  2. Tragen Sie Ihren Aktions-Tag im Kalender ein. Sonst bleibt der Aktions-Tag ein „Wischiwaschi-Vorhaben“.
  3. Sorgen Sie dafür, dass Sie jemand an diesen „Termin“ erinnert. Das sollte nicht nur die Erinnerungsfunktion in Ihrem elektronischen Kalender sein, sondern eine Person. Dadurch ist man in der Regel motivierter: Vor einer anderen Person will man ja nicht erst groß einen Aktionstag ankündigen, um diesen dann doch zu verschieben :-)
  4. Belohnen Sie sich nach getaner Arbeit. Zwar ist schon der Blick auf die abgehakten bzw. durchgestrichenen Aufgaben eine große Befriedigung, aber nichtsdestotrotz sollen Sie sich etwas gönnen, was Ihnen gut tut.

So ein Aktions-Tag bietet sich vor allem für Aufgaben an, die nicht dringend sind. Also weniger für solche in der täglichen Arbeit, sondern beispielsweise für aufgeschobene Tätigkeiten zu Hause.

Zwei Tricks gegen das Aufschieben

Aber auch für meine tägliche Arbeit im Büro habe ich zwei Tricks gegen das Aufschieben, die bei mir wunderbar funktionieren. Ich neige manchmal dazu solche Aufgaben aufzuschieben, die meist in wenigen Minuten erledigt sind, aber nicht unbedingt zu den angenehmen zählen. Ok, hier meine zwei Tricks:

  1. Gleich am Morgen erledige ich unangenehme Aufgaben. Wieso? Da kann ich mich noch am besten konzentrieren, bin noch voller Elan und in der Regel frisch und ausgeruht. So gehen mir solche aufgeschobenen Aufgaben leicht von der Hand.
  2. Eine Viertelstunde vor der Mittagspause und eine vor Arbeitsschluss habe ich auch für solche kleineren Aufgaben reserviert, die ich am liebsten aufschieben würde. Ich bin selber manchmal erstaunt, wieviel man in einer Viertelstunde abarbeiten kann, wenn man die Mittagspause bzw. den Arbeitsschluss vor Augen hat :-)

Welches Mittel haben Sie gegen die Aufschieberitis?

Kommentare

Juli
2009-12-12 06:58
Bei "richtiger" Aufschieberitis hilft meiner leidigen Erfahrung nach auch nicht, sich von anderen an eine Aufgabe, einen Aktionstag, was auch immer erinnern zu lassen.
Die Überwindung, die es kostet wiegt einfach schwerer als die Aussicht, sich irgendwelche Ausreden oder Entschuldigungen einfallen zu lassen, wieso es nun doch nicht geklappt hat mit der vorgenommenen Aufgabe ^^""

Diesen Beitrag kommentieren

Vor dem ersten Kommentar bitte die Kommentarregeln lesen.

Verwandte News:

© Burkhard Heidenberger – Mondweg 31/7/1 – A-1140 Wien • Alle Rechte vorbehalten.
Abdruck und Verwendung nur mit schriftlicher Erlaubnis • ImpressumMediadatenAGBDatenschutz nach oben