Das ist schon ein Kreuz mit unseren inneren Schweinehund. „Das hat noch Zeit, das kannst du auch ein anderes Mal machen!“ So oder ähnliches, flüstert er uns zu, wenn es darum geht, (unangenehme) Dinge zu erledigen. Und je mehr wir uns daran machen wollen, die Aufgabe doch anzugehen, desto lauter wird seine Stimme. Bis er uns schließlich so nervt, dass wir die Aufgabe wieder aufschieben.
WIR müssen ihn überzeugen, dass das Erledigen dieser Aufgabe nur Vorteile für uns bringt.
Der Keller müsste schon seit langer Zeit mal entrümpelt und aufgeräumt werden. Aber der kleine vorlaute Schweinehund hatte immer was dagegen.
Aber als ich kürzlich in den vielen Kartonen und Kisten nach alten Aufzeichnungen gesucht habe, wollte ich die Argumente meines Schweinehundes nicht mehr akzeptieren. Ich hatte genug Gegenargumente, die dafür sprachen, endlich mit dem Reinemachen im Keller zu beginnen, was ich schließlich auch tat.
Haben Sie auch eine Aufgabe, die Sie schon länger vor sich herschieben – oder vielleicht sogar mehrere?
In meinen Zeitmanagement-Kursen bitte ich meine Teilnehmer, sich das Ganze bildlich vorzustellen:
Man geht einen schmalen Gang entlang. Wenn man ein Aufgabe-Päckchen vor sich herschiebt, kann das Weiterkommen schon etwas mühsam sein – abhängig davon, wie schwer das Aufgaben-Päckchen ist. Dem Päckchen ausweichen ist im schmalen Gang nicht möglich. Wenn nun im Aufgabenpaket täglich neue Aufgaben dazukommen, fällt das Vorsichherschieben und damit das Weiterkommen immer schwerer.
Drei Strategien um den inneren Schweinehund zu überlisten
Ich habe drei Strategien, mit denen ich meinen inneren Schweinehund bisher meistens überlisten konnte:
Wie schaffen Sie es, Ihren inneren Schweinehund zu überzeugen?
Zum Weiterlesen:
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