Hier erfahren Sie Tricks und Tipps, wie Sie die verschiedenen Signale der Körpersprache deuten können.

Körpersprache deuten: Achten Sie auf diese Signale

Nicht kommunizieren geht nicht – das haben Sie sicher schon gehört oder gelesen. Und das ist tatsächlich so. Auch wenn wir nicht sprechen, teilen wir nonverbal dem Gegenüber etwas mit – und zwar mit unserer Körpersprache.

Unser Auge nimmt eine große Anzahl an Informationen wahr, die uns unser Gegenüber übermittelt, nur durch seine Anwesenheit, durch seine Körpersprache.

Die "eindeutige" Körpersprache

Nun gibt es die eindeutige Körpersprache, die sich leicht deuten lässt. Nehmen wir an, eine Person zeigt mir die Faust oder „den Vogel“ und hat dabei ein wütendes Gesicht. Aufgrund dieser Körpersprache mit den Signalen (Faust oder Vogel zeigen, wütendes Gesicht) würde ich kaum annehmen, dass er mich zu sich bittet, um mich zum Essen einzuladen. Also die Körpersprache ist hier ziemlich eindeutig.

Die unbewusste Körpersprache

Dann gibt es noch unsere unbewusste Körpersprache. Unbewusst deshalb, weil wir diese in der Regel nicht bewusst einsetzen. Nehmen wir an, es kommen zwei Personen auf Sie zu. Die eine strotzt vor Selbstbewusstsein, die andere Person ist ein sehr schüchterner Mensch.

Ich gehe jede Wette ein, dass Sie sofort erkennen würden, welche Person nun die selbstbewusste und welche die schüchterne ist, ohne ein Wort mit ihnen gewechselt zu haben – und das nur aufgrund der Körpersprache dieser Personen. Diesen zwei Personen ist wahrscheinlich gar nicht bewusst, was sie mit ihrer Körpersprache vermitteln.

Folgend einige Körpersprache-Signale und was sie bedeuten können – mit Betonung auf „können“:

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  • Blickkontakt suchen: Selbstbewusstsein, Kontaktsuche.
  • Blickkontakt meiden, ausweichen: Schüchternheit, Unsicherheit, Verlegenheit, Schuldbewusstsein, Antipathie gegenüber der  anderen Person.
  • Stirnrunzeln: Anspannung, Ärger.
  • Zurückgelehnter Körper (beim Sitzen), Beine übereinander geschlagen: Wohlbehagen, Sicherheit.
  • In einem Gespräch an den Hals (oder an die Krawatte) greifen: Die Person steht unter Druck, fühlt sich unwohl.
  • Verschränkte Arme: will Distanz, Unsicherheit, oder auf Konfrontation aus, Ablehnung.
  • Hände in der Hosentasche: Gleichgültigkeit, Unsicherheit, etwas verbergen wollen.
  • Breitbeinig, gerade stehen: Selbstbewusstsein, Sicherheit.
  • Beim Sprechen an der Nase reiben, Blickrichtung ständig wechseln, ausweichen:  Lügen, Verlegenheit.

Das sind nur einige Signale, die uns etwas über die Stimmung, den Charakter verraten können.

Machen Sie mal einen Versuch

Achten Sie mal einen Tag ganz bewusst auf die Körpersprache anderer Menschen. Machen Sie einen Stadtbummel oder begeben Sie sich an einen Ort, wo sich mehrere Menschen aufhalten. Besonders interessant ist eine Veranstaltung. Versuchen Sie anhand der Körpersprache zu deuten,

  • wer sich wohlfühlt,
  • wer unsicher ist,
  • wer selbstbewusst ist,
  • wem langweilig ist,
  • wer Kontakt sucht.

Werden Sie zum Beobachter, auch bei sich selber. Sie werden sehen, es macht Spaß! Üben Sie sich im Deuten der Körpersprache. Lernen Sie Menschen auf der nonverbalen Ebene besser kennen.

 

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