Wollen Sie wissen, welcher Stresstyp Sie sind? Hier erfahren Sie es!

Welcher Stresstyp sind Sie?

Stress ist heute schon zu einer „Volkskrankheit“ geworden. Der Termin- und Leistungsdruck in der Berufswelt ist heute so groß, wie nie zuvor. Stress ist ungesund, vor allem wenn dieser über einen längeren Zeitraum anhält. Nichtsdestotrotz werden Personen, die beruflich ständig im Stress sind,  als „wichtig“ angesehen.

Das Stressempfinden ist individuell und jeder geht mit Stress anders um. Was für den einen eine stressverursachende Situation ist, gehört für den anderen zum Arbeitsalltag und wird von diesem gar nicht als Stress empfunden.

Abhängig davon, wie Menschen auf Stress reagieren, können diese in fünf Stresstypen unterteilt werden.

Nehmen wir an, es kommt ein Großauftrag in Ihrem Unternehmen rein. Dieser ist vom Termin äußerst knapp. Mit den vorhandenen Ressourcen lässt sich dieser Auftrag abwickeln, dafür werden alle Mitarbeiter vor eine große Herausforderung und Stresssituation gestellt.

Genau jetzt werden sich die unterschiedlichen Stresstypen herauskristallisieren. Und das sind die fünf Stresstypen:

Der Kämpfer

Zu diesem Stresstyp zählen vor allem ehrgeizige Personen. Kämpfer

  • sind Karrieremenschen,
  • setzen sich selber unter Druck,
  • suchen regelrecht Stresssituationen,
  • stehen ständig unter Strom,
  • sind Perfektionisten,
  • wollen sich selbst und ihren Vorgesetzten etwas beweisen,
  • sind stets darauf bedacht, keine Schwächen zu zeigen,
  • können nicht von der Arbeit abschalten,
  • sind von sich und ihren Leistungen überzeugt,
  • können „laut werden“, wenn es in der Arbeit Ärger gibt.

Der Souveräne

Solche Stresstypen sind für jedes Unternehmen ein Gewinn. SouveräneStresstypen

  • bleiben auch in belastenden Situationen ruhig,
  • verlieren nicht den Blick auf die Prioritäten,
  • können besonders klar und strukturiert denken („linkshirndominante Menschen“),
  • behalten stets den Überblick,
  • suchen bewusst den Ausgleich zur Arbeit.

Der Ängstliche

Der ängstliche Stresstyp

  • hat meist wenig Selbstbewusstsein,
  • versucht neuen Situationen auszuweichen, hat Angst davor,
  • braucht in Stresssituationen jemand, der sagt was zu tun ist,
  • kann von der Arbeit schwer abschalten,
  • belastende Gedanken schwirren ständig durch seinen Kopf,
  • denkt kompliziert,
  • kann nicht gut selbstständig arbeiten,
  • verzettelt sich leicht,
  • kann den Umfang und den Aufwand einer Arbeit schwer abschätzen,
  • meidet Verantwortung.

Der Flüchtling

Dieser Stresstyp unterscheidet sich nur unwesentlich vom Ängstlichen. Der Ängstliche lässt belastende Stresssituationen „über sich ergehen“, der Flüchtling weicht diesen Situationen so weit wie möglich aus. Er

  • schiebt alles auf die lange Bank und hofft, dass es sich „von alleine löst“,
  • zieht sich häufig zurück, z.B. sucht er in Stresssituationen ständig die Toilette auf,
  • weist viele Krankheitstage auf. 

Der Gleichgültige

Der „gleichgültige“ Stresstyp lässt sich nicht so leicht belasten. Er macht das, was er schafft, das andere soll warten. Abschalten ist für ihn in der Regel kein Problem. Er lässt sich auch nicht so einfach Arbeit aufhalsen.

Wie schaut es bei Ihnen im Büro aus, kennen Sie diese Stresstypen?

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