Hier erfahren Sie einen Trick, wie Sie das Parkinsonsche Gesetz für sich nutzen.

Wie Sie das Parkinsonsche Gesetz für sich nutzen

Auch wenn Sie das Parkinsonsche Gesetz vom Namen her nicht kennen, so kennen Sie sicher dessen „Wirkung“.

Das nach seinem Entdecker Cyril Northcote Parkinson benannte „Gesetz“ besagt nämlich - eher humorvoll, dass sich Arbeit genau in dem Maß ausdehnt, wie Zeit für die Erledigung zur Verfügung steht - und nicht in dem Maß, wie komplex die Aufgabe tatsächlich ist.

Das heißt also, wenn man üblicherweise für eine bestimmte Aufgabe 30 Minuten zur Erledigung benötigt und man hat plötzlich 45 Minuten Zeit, dann wird man in der Regel auch 45 Minuten für diese Aufgabe brauchen. Wenn man hingegen nur 20 Minuten für die gleiche Aufgabe Zeit hat, so schafft man die Aufgabe wahrscheinlich auch in diesen 20 Minuten.

Ich muss es leider zugeben, auch in meiner Arbeit tritt dieses Parkinsonsche Gesetz meist in Kraft. Aber Gesetz ist Gesetz und man muss sich schließlich auch daran halten ;-)

Nutzen Sie das Parkinsonsche Gesetz

Gut, aber wie können wir uns das Parkinsonsche Gesetz zu Nutze machen?

Bei mir sind es meist die unangenehmen Aufgaben, bei denen sich dieses Gesetz bewahrheitet. Ich kenn mich ja recht gut und weiß, welche Aufgaben ich gerne ausdehne. Deshalb plane ich solche Aufgaben kurz vor der Mittagspause oder vor Feierabend, oder auch vor einem Termin, also bevor ich das Büro verlasse. Und in der so mir selbst „auferlegten“ begrenzten Erledigungszeit arbeite ich an diesen Aufgaben viel effektiver.

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Es macht manchmal richtig Spaß, sich selber herauszufordern. Das klappt besonders bei Routineaufgaben, bei denen man weiß, wie lange man für deren Erledigung braucht. Versuchen Sie beispielsweise die Aufgabe fünf Minuten schneller wie üblich zu erledigen, oder sogar 10 Minuten schneller. Stoppen Sie ruhig die Zeit – wie es eben bei einem Rekordversuch üblich ist :-)

Delegieren mit dem Parkinsonschen Gesetz

Auch beim Delegieren hat sich dieses Gesetz als nützlich erwiesen. Bei meinem ersten Vorgesetzten war das Gang und Gebe. Mit jeder delegierten Aufgabe nannte er auch die Zeitvorgabe. Also nicht nur, bis wann die Aufgabe erledigt sein muss, sondern auch wie lange man dafür brauchen darf. Und was soll ich sagen. Es hat gewirkt. Wir Mitarbeiter haben die Zeitvorgabe fast immer eingehalten. Sie wirkte wie ein positives Druckmittel und je nachdem, wie knapp die Zeitvorgabe bemessen war auch als Herausforderung.

Wenn Sie die Möglichkeit haben, Aufgaben zu delegieren, versuchen Sie das mal mit einer Zeitvorgabe. Diese sollte so bemessen sein, dass die Aufgabe in dieser Zeit wirklich zu schaffen ist – aber sie kann ruhig eine kleine Herausforderung sein. Sie werden staunen, wie hier das Parkinsonsche Gesetz seine Wirkung zeigt.

Zum Weiterlesen:

 

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