Wenn Sie auch gerne unangenehme Aufgaben aufschieben, erfahren Sie hier einen einfachen Trick, wie Sie das in Zukunft vermeiden.

Unangenehme Aufgaben aufschieben: Schluss damit!

Aufschieben - Wohl jeder von uns schiebt gelegentlich die eine oder andere Aufgabe vor sich her. Vor allem bei unangenehmen Aufgaben neigen wir dazu. Und genau diese aufgeschobenen unangenehmen Aufgaben sind Stresserzeuger – oft auch unbewusst.

Denn der Gedanke an eine unangenehme aufgeschobene Aufgabe taucht immer wieder auf, oft mehrmals am Tag. Auch wenn es nur für ein paar Millisekunden ist. Aufgeschobene Aufgaben sind ständig präsent in unserem Kopf.

Stellen Sie sich das einfach bildlich vor. Sie gehen einen Weg entlang Richtung Ziel, der auf beiden Seiten von einer hohen Mauer begrenzt ist. Eine Aufgabe, die Sie vor sich herschieben, können Sie sich als großen Stein – er muss nicht schwer sein - vorstellen, der Ihnen den Weg versperrt. Um weiter voranzukommen, müssen Sie den Stein vor sich herschieben, und dafür brauchen Sie Kraft und Energie. Und je mehr Sie solche Steine vor sich herschieben, also je mehr Aufgaben Sie aufschieben, desto mehr Kraft brauchen Sie, und umso schwieriger wird es, das Ziel zu erreichen.

Gut, jetzt fragen Sie sich wahrscheinlich, was man gegen solche unangenehmen Aufgaben machen kann. In Luft auflösen tun sie sich ja nicht. 

Unangenehme Aufgaben entzaubern

Ich schlage in meinen Zeitmanagement-Seminaren folgende „Technik“ vor.

  1. Nehmen Sie Ihre Todo-Liste oder - wenn Sie eine solche nicht führen - ein Blatt Papier und einen Stift zur Hand.
  2. Schreiben Sie nun alle Aufgaben auf, die Sie schon eine Weile vor sich herschieben. Alle, die Ihnen ständig durch den Kopf schwirren.
  3. Gesagt, getan. Im nächsten Schritt notieren Sie hinter jede Aufgabe ungefähr den Zeitaufwand, den Sie voraussichtlich für die Erledigung der Aufgabe benötigen.

Das ist für viele oft ein großes Aha-Erlebnis. Häufig stellt man fest, dass die meisten unangenehmen Aufgaben wenig Zeit beanspruchen, oft sogar nicht mehr wie fünf Minuten, z.B. ein unangenehmes Telefonat. Und doch schiebt man diese immer wieder vor sich her und belastet sich selber damit.

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Schon allein dieser Prozess des Niederschreibens der Aufgaben und des Zeitaufwands schafft eine kleine Entlastung, der Kopf wird freier. Es wird einem bewusst, dass oft gar nicht so viel dahintersteckt. Die Motivation, die Aufgabe gleich zu erledigen, ist in der Regel damit gegeben.

Versuchen Sie es einfach mal.

 

 

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