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Motivierte Mitarbeiter zählen zum größten Kapital, das ein Unternehmen haben kann. Aber es zählt auch zum Schwierigsten, motivierte Mitarbeiter zu finden bzw. Mitarbeiter zu motivieren.
Wenn mich jemand fragen würde, welche für mich die größten Motivationsfaktoren als Mitarbeiter in einem Unternehmen wären, dann würde ich ohne groß zu überlegen antworten:
Treffen diese drei Punkte zu, dann würde ich gerne in diesem Unternehmen arbeiten.
Aber wenn ich länger darüber nachdenke, kommen noch einige zu meiner Liste dazu:
Wenn ich für das, was ich mache, keine Anerkennung und damit Bestätigung bekommen würde, dann würde mir sehr schnell ein großer Teil der Motivation abhanden kommen.
Wir Menschen lechzen nun mal nach Anerkennung. Und das beginnt schon im Kleinkindalter und setzt sich ohne Unterbrechung bis ins hohe Alter fort. Wenn ein Vorgesetzter es versteht, Anerkennung richtig zu verteilen, hat er schon mal bei seinen Mitarbeitern einen großen Stein im Brett bei seinen Mitarbeitern.
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Gut, Begeisterung ist das Nonplusultra. Das wird wohl für die wenigsten Vorgesetzten möglich sein: Wer es schafft, seine Mitarbeiter für die Sache zu begeistern, der hat auf alle Fälle gewonnen.
Denn Begeisterung ist einer der größten Motivationsfaktoren überhaupt. Aber Begeisterung vermitteln kann man nur, wenn man selber von der Sache begeistert ist.
Dazu fällt mir immer das Zitat von Antoine de Saint-Exupéry ein:
Wenn du ein Schiff bauen willst,
so trommle nicht Männer zusammen,
um Holz zu beschaffen,
Werkzeuge vorzubereiten,
Aufgaben zu vergeben
und die Arbeit einzuteilen,
sondern lehre die Männer die Sehnsucht
nach dem weiten, endlosen Meer!
Aber oft reicht es schon aus, Mitarbeiter für ein bestimmtes Projekt zu begeistern.
Mitarbeiter haben starke Antennen, die häufig auf Vertuschung und versuchter Desinformation ausgerichtet sind. Wenn ich das Gefühl hätte, dass mir bewusst wichtige Informationen vorenthalten werden – und das nicht nur einmal – würde das meinen Motivationspegel nicht gerade in die Höhe schnallen lassen. Die Weitergabe von Informationen ist ebenso wichtig. Und das nicht nur zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitern, sondern auch zwischen den Mitarbeitern.
Auch wichtig für mich: Die Kompetenzen und die Aufgaben müssen klar zugeordnet sein. Ich muss also genau wissen, was ich zu machen habe und was ich oder wer anderes machen darf. Nur wenn die Kompetenzen für jeden klar sind und jeder weiß, was von ihm verlangt wird treten Unsicherheiten und die daraus resultierende Demotivation gar nicht auf.
Getroffene Zusagen sind möglichst immer einzuhalten. Ein Versprechen, dass nicht eingehalten wird, ist ein Vertrauensbruch. Einmal kann es vorkommen, wenn es einen triftigen Grund dafür gibt. Kommt es hingegen öfters vor, sinkt der Motivationspegel recht schnell.
Ich hatte früher einmal einen Vorgesetzten, der immer wieder Versprechungen und Zusagen gemacht hat und davon die wenigsten eingehalten hat. Das war ein großer Vertrauensbruch seinen Mitarbeitern gegenüber und damit hat er auch noch einiges an Führungsautorität eingebüßt. Wieder ein Minuspunkt auf der Motivationsskala.
Das sind die für mich wesentlichsten Motivationsfaktoren. Welche sind Ihre?
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