Haben Sie schon mal von einem Koch-Arbeitsgespräch gehört? Wenn nicht, dann erfahren Sie hier, wie das zu Ihren Erfolg beitragen kann.

Besprechungen einmal anders: das Koch-Arbeitsgespräch

Im Geschäftsleben stehen Besprechungen und Meetings an der Tagesordnung. Und der Ablauf ist meist derselbe. Aber auch bei einem Geschäftsessen lässt sich gut Geschäftliches besprechen.

Aber wie wäre es, die Schranke des Gewöhnlichen mal zu durchbrechen? Und zwar mit einem Koch-Arbeitsgespräch.  Hierbei handelt es sich um eine Besprechung beim gemeinschaftlichen Kochen. Bevor Sie das aber als verrückte Idee verwerfen, lassen Sie mich kurz erläutern.

Diese Idee stammt von einem Bekannten, der ein solches Koch-Arbeitsgespräch öfters durchführt – danke Julian!

Julian und seine zwei Geschäftspartner (sie führen zu dritt ein Architekturbüro) treffen sich immer wieder zum gemeinschaftlichen Kochen. Laut Julian sind bei einem solchen Kochgespräch im Biolek-Stil und dem anschließenden gemeinsamen Essen oft die besten Ideen entstanden und wichtige Entscheidungen getroffen worden.

Denn gemeinsames Kochen ist etwas ungemein Entspannendes. Und eine entspannte Atmosphäre ist der ideale Boden für gute Ideen und eine fruchtbare Gesprächsbasis.

Natürlich ist nicht jede Besprechung für ein solches Koch-Arbeitsgespräch geeignet. Besprechungen, in denen komplexe Themen behandelt werden und solche, wo Arbeitsunterlagen und Dokumente erforderlich sind, laufende Aufzeichnungen gemacht werden müssen etc. sind selbstverständlich ungeeignet. Oder Besprechungen mit mehreren Teilnehmern und Teilnehmern, zu denen man ein distanziertes bzw. rein geschäftliches Verhältnis besteht. Auch hier ist ein solches Koch-Arbeitsgespräch fehl am Platz.

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Wenn Sie hingegen Geschäftspartner haben, mit denen Sie sehr vertraut sind, ein freundschaftliches Verhältnis pflegen und von denen Sie wissen, dass sie auch gerne kochen – dann ist eine Besprechung bei einem gemeinsamen Kochen auf alle Fälle mal einen Versuch wert.

Ablauf einer solchen Besprechung

  1. Besprechungspunkte bzw. –thema wird bekannt gegeben.
  2. Jeder Beteiligte ist für ein eigenes Gericht zuständig, z.B. Aufteilung in Vor-, Haupt-, Nachspeise.
  3. Der Gastgeber besorgt die Zutaten und ist auch für das Säubern der Küche zuständig.
  4. Dem gemeinsamen Kochen folgt das gemeinsame Essen.
  5. Die Ergebnisse dieser etwas anderen Art der Besprechung werden am nächsten Tag schriftlich protokolliert (eventuell können zur Erinnerung Notizen in Stichwörtern gemacht werden – und wenn die Serviette dafür herhalten muss).

Die Vorteile eines solchen Koch-Arbeitsgesprächs

  • Die entspannte und lockere Atmosphäre schafft eine ausgezeichnete Gesprächsbasis.
  • Die kreative Umgebung fördert gute Ideen.
  • Das gemeinsame Genusserlebnis schafft Verbundenheit und Zusammenhalt.
  • Außergewöhnliche Erlebnisse – wie eben ein solches Koch-Arbeitsgespräch – haben einen hohen Erinnerungswert.

Julian ist überzeugt davon, dass ein großer Teil ihres Erfolges in diesen Koch-Arbeitsgesprächen liegt.

Das Sprichwort „Viele Köche verderben den Brei“ trifft hier also nicht zu, im Gegenteil

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