Mit guten Umgangsformen hinterlassen Sie immer einen guten Eindruck. Sie haben heute wieder einen großen Stellenwert – vor allem auch im Businessbereich. Wer gute Umgangsformen zeigt, gewinnt damit „Bonuspunkte“ und Sympathien. Und wenn Sie neben guten Umgangsformen auch Kompetenz aufzuweisen haben, bewegen Sie sich Richtung Erfolg.
Unter Berücksichtigung der wichtigsten Benimmregeln hinterlassen Sie mit Sicherheit einen guten Eindruck durch Ihr Auftreten.
Knigge-Regeln – also Benimmregeln – gibt es viele. Wie unsere Gesellschaft einem ständigen Wandel unterworfen ist, ändern sich auch die als „richtig“ empfundene Umgangsformen laufend. Wollen Sie mit guten Umgangsformen punkten, sollten Sie folgende Knigge-Fehler unbedingt vermeiden:
Pünktlichkeit ist ein Zeichen der Wertschätzung und der Höflichkeit. Niemand will gerne warten. Natürlich gibt es oft plausible Gründe für Unpünktlichkeit. Da heute jeder ein Handy hat, gehört es zum guten Ton, dass man sein Zuspätkommen rechtzeitig mitteilt - und wenn man nur eine kurze SMS-Nachricht schickt.
Wenn Sie zu einer Gruppe dazu stoßen, und dann einfach unbeachtet der „Rangordnung“ die Händeschütteln, kann das auf einige beleidigend wirken. Es gilt immer noch, dass der hierarchisch am höchsten stehenden Person zuerst die Hand gereicht wird. Das man einer Frau zuerst die Hand reicht, ist heute nicht mehr üblich, aber dennoch oft gern gesehen.
Sitzt man an einem Tisch, steht man zur Begrüßung auf, unabhängig davon, ob eine Frau oder ein Mann zum Tisch kommt. Außer der Gast kommt zu spät, dann kann man ruhig sitzen bleiben. Zu einer richtigen Begrüßung gehört auch ein fester Händedruck.
Wenn jemand mit einem spricht, sollte die ungeteilte Aufmerksamkeit dem Gesprächspartner gelten. Unterbrechungen und abschweifende Blicke vermitteln dem Gegenüber Desinteresse.
Wenn Sie Raucher sind, sollten Sie sich damit zurückhalten, auch wenn es erlaubt ist. Viele fühlen sich dadurch gestört.
Zu viel Alkohol wird von vielen Menschen nicht gerne gesehen und vermittelt keinen guten Eindruck. Aber es kommt noch etwas dazu: Durch übermäßigen Alkoholkonsum sinkt auch die Hemmschwelle, und man kann Dinge sagen oder tun, die man später bereut und die in der Regel auch nicht mehr „gut zu machen“ sind.
Gläser am Kelch zu halten zeugt von schlechten Umgangsformen. Hat ein Glas einen Stiel, dann ist es auch an diesem zu halten.
Jeder Mensch wünscht einen Respektabstand, vor allem dann, wenn man mit dem Gegenüber nicht besonders vertraut ist. Dieser Respektabstand liegt in der Regel bei ca. 50 cm. Wird dieser Abstand nicht berücksichtigt, gilt das als respektlos.
Auch beim Sprechen gehört Zurückhaltung zum guten Ton. Wenn man zu laut spricht, wird man schnell als Angeber abgestempelt.
Natürlich ist es immer von Umfeld und von der Veranstaltung abhängig, welcher Wert auf Benimmregeln gelegt wird. Bei einer zwanglosen Party wird auf besondere Umgangsformen weniger geachtet werden als bei einer Business-Veranstaltung.
Aber generell gilt: Mit guten Umgangsformen hinterlässt man immer einen positiven Eindruck. Und gute Umgangsformen sind immer ein Zeichen der Wertschätzung dem anderen gegenüber.
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