Ein Praktikum ist eine tolle Möglichkeit, das Gelernte in der Praxis kennen zu lernen, in mögliche zukünftige Tätigkeitsfelder hinein zu schnuppern und berufspraktische Kenntnisse zu erwerben.
Um aus einem solchen Praktikum möglichst viel zu gewinnen, und eventuell nach der Ausbildung oder nach dem Studium dort eine Fixstelle zu erhalten, habe ich hier einige Tipps zusammengestellt.
Auch wenn man im Unternehmen nicht unterkommt, so besteht doch die Möglichkeit, dass man mit dem Unternehmen wieder in Kontakt kommt. Oder auch ein zukünftiger Arbeitgeber sich beim Praktikumsgeber Informationen einholt. Deshalb kann man schon beim Praktikum guten Boden für die weitere berufliche Entwicklung gewinnen.
Ein Praktikum kann auch eine ausgezeichnete Referenz für eine spätere Bewerbung sein.
Nun zu den Tipps.
Bereiten Sie sich auf das Praktikum vor. Zu dieser Vorbereitung gehört auch, sich möglichst viele Informationen über das Unternehmen einzuholen. Diese Informationen dienen zur Orientierung und damit ist man besser für das Praktikum gerüstet.
Setzen Sie sich Ziele. Hierfür kann Ihnen folgende Fragestellung helfen: „Was möchte ich nach dem Praktikum können, was ich jetzt noch nicht beherrsche?“ Je klarer die Ziele, desto besser können Sie sich auf das Praktikum einlassen und desto mehr nehmen Sie in der Regel für sich persönlich mit. Natürlich können und sollten Sie die Ziele während des Praktikums noch etwas nachjustieren.
Oberstes Gebot ist Pünktlichkeit. Pünktlichkeit ist ein Zeichen der Höflichkeit und des Respekts. Wer auf seiner Praktikumsstelle mehr als einmal unpünktlich erscheint, kann sich damit viele Chancen verbauen.
Wer sich unpassend kleidet, kann schon beim Praktikum auf Widerstände stoßen. Unpassend im Sinne von ungepflegt und/oder keine branchenübliche Kleidung. Wenn ich als Praktikant in einer Kanzlei stets in legerer Kleidung auftauche, werde ich damit nicht unbedingt einen guten Eindruck hinterlassen.
Höflichkeit und Hilfsbereitschaft sollten als selbstverständlich gelten. Grüßen, ein Lächeln – solche „Kleinigkeiten“ können Türen öffnen. Das unaufgeforderte Duzen ist nicht angebracht. Ebenso sollte man Lästern und Murren unbedingt unterlassen.
Unbedingt Interesse zeigen. Denn wer Interesse zeigt, bekundet Lernbereitschaft und Motivation. Alles Eigenschaften, die für eine spätere Bewerbung in diesem Unternehmen als optimal gelten. Deshalb gilt: fragen, fragen und nochmals fragen.
Machen Sie sich möglichst viele Notizen. Zum einen können Sie damit das Gelernte besser behalten, zum anderen dienen die Notizen als Gedächtnisstütze für den Praktikumsbericht.
Auch wenn es nicht immer leicht fällt, aber nehmen Sie Kritik an. Faire Kritik bietet die beste Möglichkeit, sich weiterzuentwickeln, zu lernen.
Ein Praktikum bietet auch eine ausgezeichnete Möglichkeit, um wertvolle Kontakte zu knüpfen. Kontakte, die einem beim weiteren beruflichen Weg nützlich sein können. Nutzen Sie jede Möglichkeit, die sich Ihnen bietet.
Den Praktikumsnachweis nicht vergessen! Dieser wird vom Praktikumgeber ausgestellt und wird häufig in Bewerbungsunterlagen beigelegt.
Auch ein Praktikumsbericht wird häufig von den Ausbildungsinstituten verlangt. Auch dafür sind die erwähnten Notizen wichtig, denn der Bericht wird vom Praktikant erstellt.
Nun wünsche ich Ihnen viel Erfolg und viele neue Erkenntnisse bei Ihrem Praktikum.
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