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Lärm im Büro kann das konzentrierte Arbeiten stark einschränken. Durch Lärm sinkt nicht nur die Leistungsfähigkeit, sondern auch die Leistungsbereitschaft. Ein ständig erhöhter Schallpegel im Büro ist ebenso ein nicht zu unterschätzender Auslöser von Stress.
Lärm entsteht immer dann, wo (elektrische) Geräte zum Einsatz kommen. Und derer gibt es einige im Büro: Drucker, Kopierer, Telefon, Fax, Plotter etc. Aber auch direkte Gespräche oder Telefonate tragen zu einem erhöhten Lärmpegel bei. Diese Störungen sind vor allem typisch für ein Großraumbüro. Weitere Schallquellen im Büro können sein: Lüftungs- und Klimaanlagen, von Außen kommende Geräusche wie Straßenlärm.
Während der eine auch bei einem höheren Lärmpegel noch gut arbeiten kann, tut sich der andere bei gleicher Geräuschkulisse schon sehr schwer. Abhängig ist das auch von der Art der Tätigkeit. Bei Routinetätigkeiten wie z.B. Postbearbeitung wird der Lärm nicht so als störend empfunden, wie wenn man an einer anspruchsvollen Aufgabe arbeiten muss.
Abhängig von der Büroart gelten folgende Richtwerte:
55 dB (A) gilt als maximaler Lärmpegel an Arbeitsplätzen, an denen „vorwiegend geistige Tätigkeiten“ verrichtet wird.
Diese Richtwerte gelten dahingehend, dass sie nicht durchgehend durch EDV-Geräte oder ähnliches überschritten werden. Eine Überschreitung zwischendurch wird es immer geben. Das ergibt sich allein schon durch die Tatsache, dass eine normale Unterhaltung einen Schallpegel von ca. 60 dB(A) (gemessen in 1m Entfernung) aufweist.
Vorlagen, Muster, Checklisten zum sofortigen Herunterladen:
Brief, Fax, Ordnerrücken, Gutschein, Einladung, Lebenslauf, Bücherliste und viele mehr.
Dazu noch ein paar Schallpegelwerte zum Vergleich:
Die Nachhallzeit ist auch eine Kenngröße für die Lärmbelastung in einem Raum. Sie ist - vereinfacht gesagt - jene Zeit, die von der Entstehung eines Geräuschs bis zum „Nichtmehrhören“ vergeht.
Je geringer die Nachhallzeit im Büro ist, umso geringer auch die Lärmbelastung, d.h. umso weniger „hallt“ der Raum. Reduziert werden kann die Nachhallzeit durch schallabsorbierende Raumflächen.
Gut, man könnte einfach alle lärmerzeugenden Geräte verbannen und die Gespräche einfach verbieten. Damit wäre die Lärmbelastung gleich auf Null ;-)
Aber das ist natürlich nicht möglich, und deshalb hier ein paar Tipps:
In einem Großraumbüro wird es nie ganz leise sein. Aber auch hier gibt es Möglichkeiten, um die Lärmbelastung zu reduzieren:
Ich habe auch mal in einem Großraumbüro gearbeitet. Dort gab es leider keinen Ausweichraum. Als ich dann konzentriert an einer Aufgabe arbeiten musste, habe ich einfach das Telefon umgeleitet und Ohrenstöpsel verwendet. War für die anderen anfangs zwar lustig, aber ich konnte ungestört arbeiten.
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