Prioritäten richtig setzen ist eine „Grundregel“ im Zeitmanagement. Prioritäten setzen bedeutet nichts anderes als zu entscheiden, was wichtig und was weniger wichtig ist. Klingt ja recht einfach auf dem Papier, aber im Alltag schaut die Sache schon anders aus.
Deshalb heute eine kleine Anekdote, die das Ganze etwas veranschaulichen soll.
Es waren zwei Männer, die den ganzen Tag Holz hackten. Der Franz hackte, ohne eine Pause einzulegen. Und wie nicht anders zu erwarten, hatte er am Abend einen beeindruckenden Stoß Holz gehackt.
Sepp hingegen hackte immer etwa 50 Minuten und legte dann eine Pause von 10 Minuten ein. Trotzdem hatte er am Abend einen viel größeren Stoß. Franz traute seinen Augen nicht: „Wie hast du das bloß geschafft? Du hast immer Pausen eingelegt und schneller bist du beim Hacken auch nicht! Hast du einen besonderen Trick?“
„Ich habe mich in den Pausen ja nicht ausgeruht. Ich habe meine Axt geschärft – und das ist der ganze Trick!“, antwortete ihm Sepp verschmitzt.
Eine etwas von mir abgewandelte Anekdote, die das Thema Prioritäten ganz gut veranschaulicht. Sepp mit dem größeren Holz-Stoß hat erkannt, wo die Prioritäten liegen und hat damit in der gleichen Zeit mehr mit weniger Anstrengung geschafft, wie der Franz. Und somit kann man auch sagen: Sepp ist der bessere Zeitmanager.
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