Hier erfahren Sie 14 Tipps, wie Sie einfach auch im Büro etwas für die Umwelt tun können.

14 Tipps für Umweltschutz (Ökologie) im Büro

Zum Glück nimmt das Umweltbewusstsein stetig zu. Es greift in verschiedenen Bereichen in unserem Leben. Jeder kann seinen Teil dazu beitragen. Auch im Büro lässt sich Umweltschutz und Ökologie umsetzen. Dabei geht es hauptsächlich darum, umweltfreundliches Büromaterial – und entsprechende Geräte einzusetzen. Schon mit relativ wenig Aufwand ist das möglich.
Folgend habe ich 14 Tipps für Sie, wie Sie den Umweltschutz auch im Büro eine Chance geben können.

  1. Reduzieren Sie den Papierverbrauch soweit möglich. Hierzu habe ich schon für einen früheren Beitrag eine Checkliste zusammengestellt.
  2. Verwenden Sie möglichst Recycling-Papier.
    Vor allem für den internen Gebrauch ist ein solches vollkommen ausreichend.  Recycling-Papier spart nicht nur Energie und Rohstoffe, sondern entlastet auch Mülldeponien.  Vermeiden Sie auch chlorgebleichtes Papier, welches auch eine Umweltbelastung darstellt.
  3. Für Geräte (Drucker, Bildschirme, Computer etc.) gibt es heute Prüfsiegel (z.B. der „Blaue Engel“, der „grüne Punkt“, „Energy-Star“ etc.), die umweltfreundliche Produkte kennzeichnen. Achten Sie bei Neuanschaffung darauf.
  4. Disketten sind heute zum Glück kaum noch in Gebrauch. Sie sind Restmüll, weil sich die Metallteile beim Recycling nicht trennen lassen. Sollten Sie doch noch Disketten verwenden, vermeiden Sie deren Einsatz auf ein Minimum.
  5. Entsorgen Sie CDs, denn sie bestehen Großteil aus hochwertigem Kunststoff. Heute gibt es schon zahlreiche Unternehmen, die CDs sammeln und wiederverwerten. Erkundigen Sie sich diesbezüglich.
    Bevor Sie eine CD entsorgen, zerkratzen Sie zur Sicherheit die bespielte Seite oder zerschneiden Sie die CD. Damit gehen Sie sicher, dass keine Daten mehr gelesen werden können.
  6. Verwenden Sie möglichst wiederbeschreibbare CDs.
  7. Gebrauchen Sie umweltfreundliche Stifte und Klebstoffe.
    Vermeiden Sie Filzstifte und Klebstoffe mit Lösungsmitteln. Heute gibt es schon solche auf Wasserbasis. Auch Einwegstifte sind nicht gerade ideal aus ökologischer Hinsicht.
  8. Fördern Sie eine Mülltrennung, indem Sie entsprechende Abfallboxen bereitstellen.
    Heute gibt es kaum noch Büros, wo Altpapier nicht vom Restmüll getrennt wird. Aber es ist auch eine weitere Trennung möglich (Bio, Metall, Batterien, Druckerpatronen etc.).
  9. Geräte und auch Beleuchtung sollten erst bei Gebrauch eingeschaltet werden.
    Immer wieder sieht man ganze Bürogebäude beleuchtet, in denen nach Feierabend nur noch vereinzelte Personen sitzen. Dass Geräte – nicht nur Bürogeräte, auch im Standby-Betrieb einen nicht unwesentlichen Teil an Energie verbrauchen, ist mittlerweile bekannt.
  10. Bildschirme haben im Vergleich zum Computer selbst einen relativ hohen Stromverbrauch. Die neueren PCs bieten über das Betriebssystem eine Energieverwaltung an. Damit wird der Monitor bei Nichtverwendung des PCs nach einer gewissen Zeit ausgeschaltet. Deaktivieren Sie den Bildschirmschoner und aktivieren Sie die Energieverwaltung. Hat Ihr Computer keine solche Funktion, dann schalten Sie den Monitor bei längeren Pausen einfach aus.
  11. Auch Computer, an denen nicht gearbeitet wird, verbrauchen natürlich Energie. Deshalb sollte vor allem bei längeren Arbeitsunterbrechungen (z.B. bei Mittagspausen etc.) der PC heruntergefahren werden. Die Zeit für das Hochfahren kann anderweitig (Postbearbeitung…) genutzt werden.
  12. Kontrollieren Sie vor dem Nachhausegehen, ob alle Geräte ausgeschaltet sind.
  13. Vermeiden Sie einen zu hohen Energieverbrauch durch ständig geöffnete Fenster. Richtiges Stoßlüften spart Energie. Bei einem Büro ohne Kühlung kann die frische Morgenluft dazu genutzt werden. Während des Tages kann eine Lüftung über beschattete Fenster durchgeführt werden.
  14. Bei Urlaubsabwesenheit soll das Büro auf Energiesparschaltung (Heizung, Klima) umgestellt werden.

Das sind 14 Tipps, mit denen Sie den Umweltschutz im Büro umsetzen können. Mir ist schon bewusst, dass vor allem bei umweltfreundlichen Büromaterialien mit Mehrkosten zu rechnen sind. Diese heben sich aber dann wieder bei den erwähnten energiesparenden Maßnahmen auf.

Wie generell bei der Büroorganisation gehört anfangs eine gewisse „Mitarbeiterschulung“ dazu, aber dann sollte der Umweltschutz im Büro zu einem „Selbstläufer“ werden. Auch ein Hinweis im Folder bzw. auf der Firmen-Website wie „Wir legen Wert auf Umweltschutz, und das fängt schon bei uns im Büro an…“ macht sich immer gut.

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