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Der Mausarm, auch Sekretärinnenkrankheit oder RSI-Syndrom genannt, ist mittlerweile schon eine anerkannte Berufskrankheit (vor allem in den USA). Von einem Mausarm spricht man, wenn es zu Schmerzen an der Hand, im Handgelenk, in Arm oder Schulter kommt, bedingt durch die „Arbeit“ mit der Computermaus.
Durch den immer gleichen Bewegungsablauf – der Zeigefinger krümmt sich, übt Druck aus, entspannt sich wieder, krümmen, drücken, entspannen, krümmen, drücken, entspannen, viele hundert Mal am Tag – kommt es zur Sekretärinnenkrankheit, also zum RSI-Syndrom.
Fachleute fassen unter dem RSI-Syndrom Symptome wie Sehnenscheidenentzündung, Kraftverlust, Überbein und Bewegungs- oder Ruheschmerzen zusammen.
Um einem Mausarm vorzubeugen, gilt es vor allem, eine natürliche und unverkrampfte Armhaltung zu erreichen. Eine gute Sitzhaltung, ein ergonomischer Arbeitsplatz sowie regelmäßige Arbeitsunterbrechungen sind ebenso wichtig.
Folgende Tipps können zur Heilung bei einem Mausarm beitragen bzw. sind weitere Präventionsmaßnahmen:
Sollten die oben genannten Tipps nicht ausreichen, um die aufgetretenen Beschwerden in kurzer Zeit zu beheben, ist es unbedingt ratsam, einen Facharzt aufzusuchen.
Die Maus-Nutzung mit der anderen Hand, die Sie üblicherweise nutzen, kann auch sehr zur Linderung des Mausarms beitragen, da dieser dadurch geschont wird.
Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass dies gar nicht so schwer ist, wie man vielleicht vermutet. Schon nach relativ kurzer Zeit lässt sich mit der anderen Hand die Maus genau so gut verwenden. Dafür müssen Sie aber in der Systemsteuerung Ihres Betriebssystems die Tastenbelegung Ihrer Maus umstellen.