Erfahren Sie hier, was man unter Disstress und Eustress versteht und wie Sie dem mit ein paar Tricks entgegenwirken können.

Disstress und Eustress

Stress ist ein ständig präsentes Thema. Durch den zunehmenden Leistungs- und den damit verbundenen Zeitdruck leiden viele Menschen unter Stress.

In diesem Zusammenhang liest man auch häufig von Disstress und Eustress. Was hat es nun mit diesen Begriffen auf sich? Gut, das ist schnell erklärt.

Beginnen mir mit dem Disstress.

Disstress

Dieser Art von Stress wird auch als negativer Stress bezeichnet. „Dis“ ist eine lateinische Vorsilbe und steht für „schlecht“.

Disstress ist also der negative Stress mit all seinen negativen körperlichen, geistigen und seelischen Folgen für den Betroffenen. Disstress über einen längeren Zeitraum kann schließlich zu einem Burnout führen.

Disstress wird vor allem durch den von außen kommenden, aber auch selbst auferlegten Leistungs- und Zeitdruck verursacht. Diese Art von Stress wird von den betroffenen Personen immer als Belastung wahrgenommen.

Zu den Distress-Auslösern habe ich eine Umfrage durchgeführt, an der über 700 Personen teilgenommen haben. Das aufschlussreiche Ergebnis zeigt die häufigsten Stressauslöser. Hier gehts zur Umfrage.

Den negativen Folgen von Distress kann man beispielsweise mit regelmäßig durchgeführten Entspannungsübungen vorbeugend begegnen. Dazu habe ich eine Sammlung mit 45 wirkungsvollen Entspannungsübungen zusammengestellt:

Diese Broschüre mit 45 Entspannungsübungen können Sie gleich hier kostenlos herunterladen.

Die Übungen sind in fünf Kategorien unterteilt:

  • schnelle Entspannungsübungen für zwischendurch (die Sie jederzeit und überall durchführen können)
  • Entspannungsübungen im Liegen
  • Entspannungsübungen im Sitzen
  • Entspannungsübungen im Stehen
  • weitere Übungen (die sich in keiner der genannten Kategorien einordnen lassen).

Eustress

Dieser Begriff ist auch von einer griechischen Vorsilbe abgeleitet: „eu“ steht für „gut“. Diese Art von Stress wird in der Regel nicht als Belastung empfunden. Wenn man beispielsweise eine Tätigkeit innerhalb einer bestimmten Zeit erledigen muss, und man diese Tätigkeit aber mit Begeisterung und Freude macht, dann wird dieser Zeitdruck nicht so als Stress empfunden. Nichtsdestotrotz ist es auch eine Art von Stress, in diesem Fall eben Eustress.

Eine Teilnehmerin meines Zeitmanagement-Kurses hat für den Eustress ein gutes Beispiel genannt:

“Unsere Hochzeit war ein großartiges Erlebnis, auf das mein Mann und ich lange hingefiebert haben. Die aufwendige Planung und die Vorbereitungen haben wir gerne gemacht. Die Anstrengungen haben wir nicht als solche wahrgenommen, da sie mit einer Riesenvorfreude verbunden waren.”

Zum Weiterlesen: 

Kommentare

  • Sehr interessant. Danke für diese tolle Information.

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