Das Direkt-Prinzip besagt: Erledigen Sie Aufgaben direkt - also sofort, die nicht mehr als wenige Minuten (Richtwert: drei Minuten) benötigen. Aufgaben vor sich herschieben kostet meist mehr Zeit als die direkte Erledigung.
Aber: Während des Arbeitsalltags drängen sich viele kleine Aufgaben dazwischen, die uns von wichtigen Arbeiten abhalten.
Folgende Arbeitsweise hat sich für mich in der Praxis bewährt:
Am Vormittag – in der Zeit meines Leistungshochs – schotte ich mich in der Arbeit für ein bis zwei Stunden vollkommen ab und schalte Zeitdiebe – so weit möglich – aus. In dieser Zeit arbeite ich konzentriert an meinen wichtigen Aufgaben.
Außerhalb dieser "Abschottungszeit“ erledige ich Arbeiten nach dem Direktprinzip: Alle dazwischen drängende Aufgaben, die nur wenige Minuten Zeit kosten, erledige ich sofort. Die Aufnahme solcher kleinen Aufgaben in die Aufgabenliste und deren Nachverfolgung ist oft sogar mit größerem Aufwand verbunden. Größere Aufgaben übertrage ich in die Aufgabenliste.
Also zusammengefasst:
Abschottungszeit einrichten für wichtige Aufgaben, außerhalb der Abschottungszeit Aufgaben nach dem Direktprinzip erledigen.
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